Der gemeinsame Weg

 

 

Niemand kann und will eine Pandemie schön reden. Die Corona-Krise hat uns lange bis ins Mark erschüttert, hat Opfer gefordert, Angst verbreitet und Menschen verzweifeln lassen. Aber: Gibt es nicht auch eine andere Seite, die wir jetzt spüren können?

 

Bei den Zugvögeln zumindest hat Gemeinsamkeit in den vergangenen Wochen Berge versetzt. Die ZV-Senioren waren mutig, blieben aktiv, glaubten an eine Besserung und wurden belohnt. Sechs Busfahrten (meist an die See), zwei lustige Treffen und eine unvergessene Barkassen-Fahrt mit Musik von Anfang  Mai bis Mitte Juli: Diese Bilanz mit mehr als 350 Teilnehmern insgesamt kann sich sehen lassen. Und das trotz Corona-Restwirkungen, Masken aufgesetzt, getestet oder geimpft und mit ein bisschen Angst in der Seele. Danke für eure Stärke.

 

Mehr noch als diese beeindruckenden Teilnahmewerte zählt die Gemeinsamkeit, die wir entwickelt haben. Während andere Gruppen noch diskutierten und planten, haben wir gehandelt. Und so soll es bleiben. Mit Vorsicht, mit Zuverlässigkeit und mit etwas Mut. Und vor allen Dingen mit dem festen Glauben: Wir schaffen das.

Euer Oberzugvogel Klaus